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Für Eltern

So können Sie sich auf Ihren Besuch vorbereiten. Unsere Tipps für Klein und Groß.

Die Basis unserer Behandlung ist nicht nur fachliche Kompetenz, insbesondere die Beziehung zwischen Ihrem Kind und uns Ärzt:innen ist sehr wichtig. Damit bei Ihrem Besuch alles gut funktioniert, haben wir hier einige Tipps für Sie gesammelt, die sich in der Vergangenheit bewährt haben.

1. Das erste Mal zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt

… gehe ich spätestens mit meinem 2. Lebensjahr.

Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie mit Ihrem Kind das erste Mal eine Zahnarztpraxis besuchen, so empfiehlt es die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ). Vor allem Sie als Eltern erhalten wertvolle Empfehlungen, wie Sie die Mundgesundheit Ihres Kindes optimal unterstützen können. Fragen zu Schnuller, Flasche, Fluoriden, Zahnfehlstellungen und Ernährung beantworten wir bei diesem Vorsorgetermin gern.

Ebenfalls beraten wir Sie über die weiteren Vorsorgeuntersuchungen bei uns, Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt.

2. Die beste Uhrzeit

… ist für mich am Vormittag. Bei dem Termin bin ich erfahrungsgemäß ruhiger und ausgeruhter.

Der Einfluss der Tageszeit auf das Verhalten der Kinder beim zahnärztlichen Besuch ist nicht zu unterschätzen. Unser Tipp: Gestalten Sie den Tag des Praxisbesuchs möglichst frei von Belastungen und anderen Terminen. Die Zeit bei uns sollte die einzige Hauptattraktion des Tages sein. Bitte sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Kind möglichst gesund und ausgeruht zu uns kommt.

3. Meine Eltern im Behandlungszimmer

… sind völlig in Ordnung. Trotzdem stehe ich im Mittelpunkt und werde vom Team durch die Behandlung geführt.

Natürlich können Sie als Elternteil jederzeit im Behandlungszimmer dabei sein – vor allem kleinen Kindern vermittelt Ihre Anwesenheit das Gefühl von Geborgenheit. Wir möchten Sie jedoch bitten, bei Fragen an das Kind und bei der Behandlung im Hintergrund zu bleiben. Unser erfahrenes Team führt Ihr Kind sicher durch die einzelnen Schritte. Nicht vergessen: Ihr Kind steht bei uns im Mittelpunkt.

Ausnahmen:

Mit zunehmendem Alter oder wenn ein Kind sich sehr auf Sie als Eltern fixiert, empfehlen wir sogar, dass Sie Ihr Kind motivieren, allein ins Behandlungszimmer zu gehen. So konzentriert es sich auf uns, wodurch die Vertrauensebene leichter aufgebaut wird. Beim Erstgespräch und wichtigen Behandlungsinformationen sind Sie natürlich immer mit dabei.

Kritische Rückfragen zur Behandlung:

Falls Sie während einer Behandlung kritische Rückfragen haben, sprechen Sie uns bitte erst im Anschluss an die Sitzung darauf an – möglichst in Abwesenheit des Kindes. So bleibt die positive Atmosphäre zwischen Ihnen und uns erhalten.


Hinweis: Sollte Ihnen vor der Beratung oder Behandlung etwas Bestimmtes auf dem Herzen liegen, geben Sie uns bitte schon bei der Terminvereinbarung oder spätestens an der Anmeldung einen kurzen Hinweis. Vielen Dank!

4. Meine Geschwister

… sind etwas Wunderbares (zumindest meistens), aber heute geht es mal nur um mich!

Geschwister sind in unserer Kinderzahnarztpraxis herzlich willkommen. Um den Aufenthalt Ihres Kindes jedoch so positiv wie möglich zu gestalten, benötigt es unsere volle Aufmerksamkeit. Daher bitten wir Sie, vor allem bei Behandlungsterminen nur Geschwister mitzubringen, die sich selbst beschäftigen können. Ist dies nicht der Fall, bringen Sie bitte eine Begleitperson mit, die sich um das Geschwisterkind kümmert. Alternativ besprechen Sie mit Ihrem Kind, dass es allein ins Behandlungszimmer kommt, während Sie warten.

5. Belohnungsgeschenke meiner Eltern

… machen mich in diesem speziellen Fall nur misstrauisch und sind daher kontraproduktiv.

Je größer die versprochene Belohnung, desto schwieriger müssen die Anforderungen sein, die es vorher zu bewältigen gilt: Erfahrungsgemäß macht die Aussicht auf eine Belohnung Ihr Kind unnötig misstrauisch. Dinge, die sich Ihr Kind möglicherweise sehr wünscht, setzen es bei der Behandlung außerdem zu stark unter Druck und können sich negativ auf den Behandlungserfolg auswirken. Daher raten wir von Belohnungsgeschenken Ihrerseits ab.

Unsere Alternative:

Nach jeder erfolgreichen Sitzung bekommen die Kinder von uns eine Münze, mit der sie sich am Geschenkautomaten eine kleine Überraschung abholen dürfen. Häufig beobachten die Kinder bereits im Wartezimmer, wie andere Kinder dies tun, – und sind dann besonders motiviert, sich auch ein Dankeschön zu verdienen.

6. Loben und Schimpfen

… sind in der Praxis klar geregelt: Loben ja, Schimpfen nein.

Wir bitten Sie ausdrücklich, weder vor, während, noch nach der Behandlung mit Ihrem Kind zu schimpfen. Wahrscheinlich kann Ihr Kind nichts dafür, dass es schlecht geputzte Zähne oder Karies hat. Loben Sie es stattdessen für das, was es wirklich gut gemacht hat, – selbst wenn es eine Kleinigkeit ist. Während der Behandlung wird Ihr Kind von uns möglicherweise intensiv gelobt. Dies ist ein bewusster Teil unseres Kommunikationskonzepts: Durch das Gefühl, etwas Lobenswertes getan zu haben, wird alles Unangenehme aus dem Gedächtnis gelöscht. So bleibt der Besuch in der Kinderzahnarztpraxis in guter Erinnerung.

7. Terminabsagen

… oder Verspätungen kommunizieren meine Eltern bitte rechtzeitig an die Praxis.

Als reine Bestellpraxis reservieren wir Termine jeweils für ein Kind und vergeben sie nicht doppelt. So versuchen wir, die Wartezeit gering zu halten und können uns ausschließlich um Ihr Kind kümmern. Kommen Sie deshalb bitte stets pünktlich zu den Terminen oder informieren Sie uns telefonisch oder per Mail, sollten Sie sich mal verspäten. Falls Sie einen Termin nicht einhalten können, benötigen wir Ihre Absage bitte so früh wie möglich – mindestens 1 Tag vorher. So können wir den Termin an andere Patient:innen vergeben.

Hintergrund: Häufige, kurzfristige Terminabsagen oder das Versäumen von Terminen führen dazu, dass wir Ihnen nur noch längerfristig Termine anbieten können.

Hinweis: Gemäß §615 (1) BGB sind wir berechtigt, nicht abgesagte Behandlungstermine in Rechnung zu stellen.

8. Wartezeiten in der Praxis

… sind für mich hilfreich, weil ich in Ruhe ankommen und mich eingewöhnen kann.

Eine gewisse Eingewöhnungszeit im Wartezimmer wirkt sich erfahrungsgemäß positiv auf den Termin aus. Ihr Kind kann in Ruhe ankommen, die Schuhe ausziehen und ein wenig spielen. Daher möchten wir Sie bitten, einige Minuten vor dem Termin in der Praxis zu erscheinen. Bitte beachten Sie bei Ihrer weiteren Tagesplanung, dass es bei der Behandlung zu Verzögerungen kommen kann. Jedes Kind benötigt unterschiedlich viel Zeit, die sich oft nicht vorhersehen lässt. Als spezialisierte Praxis ist es unser Anspruch, auf jedes Kind individuell einzugehen. Auch spontane Schmerzfälle können unser Terminbuch beeinflussen.

9. Sprache, Unterbewusstsein und etwas Ausdauer

… spielen für alle Beteiligten im Behandlungsraum (und danach) eine große Rolle.

Wussten Sie, dass das kindliche Unterbewusstsein keine Verneinungen kennt? Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ können Ihr Kind erst auf die Idee bringen, es müsste Angst haben oder Schmerzen verspüren. In unserer Kinderzahnarztpraxis ist das gesamte Team in der angstfreien, kindgerechten Kommunikationstechnik geschult. Wir möchten Sie daher ermutigen, die von uns verwendeten Formulierungen zu übernehmen.

Vermeiden Sie außerdem (falsche) Versprechungen wie „Du bist gleich fertig“. Auch nach der Behandlung sollten Fragen wie „Hat es wehgetan?“ oder „War doch gar nicht schlimm, oder?“ unterbleiben, um Ihr Kind nicht an ein ungutes Gefühl zu erinnern. Entscheidend für eine positive Erfahrung ist nicht die Behandlung selbst, sondern die Erinnerung, mit der Ihr Kind die Praxis verlässt.

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Lernen Sie unsere Kinderzahnarztpraxis in Hamburg-Hohenfelde kennen.

Gute Mundhygiene fängt schon bei den Milchzähnen an. In unserer auf Kinderzahnheilkunde spezialisierten Praxis kümmern wir uns mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Fachwissen um die Zähne der Kleinsten. Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz, unser Team und die Praxis – wir freuen uns, Sie schon bald bei uns begrüßen zu können!

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Praxis für Kinderzahnheilkunde

Stefanie Meyer-Auras & Kristin Zijlstra

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